Genzenlos menschlich Einblicke in den Verein Freizeit PSO
Ein gemeinnütziger Verein macht es für Menschen mit Behinderung möglich in der Region Schladming-Dachstein einen barrierefreien Winter- und Sommerurlaub inklusive Outdoorsport zu genießen. Sabine Zach über die Freizeit PSO und ein einzigartiges Angebot.
Pulverschnee. Perfekte Pisten. Und fröhliches Kinderlachen. Daneben Skilehrer, die den Kleinen in die Skischuhe und Skier helfen. Oder im Fall von Sarah: in den Monoskibob. Die Variante des Skilaufs für Rollstuhlfahrer. Passend dazu bekommt die 9-jährige spezielle Unterarmstützen, die am unteren Ende mit kleinen Skiern ausgerüstet sind. Diese Stabilos dienen zur Stabilisierung beim Skifahren und zum Anschieben im ebenen Gelände. „Und die Skistöcke sparst du dir. Ist es nicht so, Sarah?“
Die kleine Sportlerin strahlt ihren Skilehrer Sepp mit großen Augen an und meint: „Können wir endlich losfahren?“ Sepp nickt. Der 65-jährige ist seit ein paar Jahren in Pension, aber fit wie ein Turnschuh. Seine soziale Ader ist stark ausgeprägt und so verbringt er seine Freizeit liebend gern als freiwilliger Helfer im Freizeit PSO – einem Verein rund um Para-Special Outdoorsports, der in der Urlaubsregion Schladming-Dachstein beste Voraussetzungen für einen barrierefreien Sommer- und Winterurlaub bietet. Neben Sepp gibt es weitere ehrenamtliche Helfer, die sich dafür sogar Urlaub nehmen. Krankenschwestern, die an freien Tagen kommen und ihre freiwillige Hilfe anbieten. Doch die meisten Skilehrer, die für die Freizeit PSO arbeiten, sind fix angestellt, denn ein gemeinnütziger Verein darf keine Freiberufler beschäftigen. Sepp: „Die Arbeit an sich ist sehr abwechslungsreich und umfasst verschiedenste Aufgaben. Mein schönster Lohn sind die strahlenden Kinderaugen am Ende eines Skitages.“ (*Namen von der Redaktion geändert)
Mensch im Vordergrund
Durch Menschen wie Sepp ist ein Verein wie die Freizeit PSO überhaupt möglich. „Es ist so wunderbar zu sehen, mit wie viel Liebe, Empathie und Herzblut die Skilehrer und Outdoorbetreuer bei der Sache sind. Sämtliche Behinderungen, Beeinträchtigungen oder Handicaps – ganz egal wie man es auch nennen mag – spielen keine Rolle. Der Mensch steht im Vordergrund“, betont Sabine Zach, geschäftsführende Obfrau. Wie das restliche Team zeichnet sich auch Sabine durch eine hohe soziale Kompetenz und besonderes Einfühlungsvermögen aus. Dabei ist Mitleid fehl am Platz. Alles, was die Betroffenen wollen, ist die Möglichkeit Outdoorsport in der wunderschönen Region am Fuße des Dachsteins zu betreiben. Sabine: „Unser Angebot ist in dieser Größenordnung ziemlich einzigartig. Beispielsweise gibt es die Auszeitwoche, in welcher die Freizeit PSO die komplette Tagesbetreuung von Kindern übernimmt. Es handelt sich um eine 1:1-Betreuung. Natürlich gibt es auch Skikurse für Erwachsene. Skifahren ist für alle Menschen, egal ob mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung, möglich. Wir bieten die passende Ausrüstung – wie Mono-Ski, Bi-Ski, Krückenski oder Ski-Links – und haben gut geschulte Skilehrer für Menschen mit Handicap.“
Mensch im Vordergrund
Durch Menschen wie Sepp ist ein Verein wie die Freizeit PSO überhaupt möglich. „Es ist so wunderbar zu sehen, mit wie viel Liebe, Empathie und Herzblut die Skilehrer und Outdoorbetreuer bei der Sache sind. Sämtliche Behinderungen, Beeinträchtigungen oder Handicaps – ganz egal wie man es auch nennen mag – spielen keine Rolle. Der Mensch steht im Vordergrund“, betont Sabine Zach, geschäftsführende Obfrau. Wie das restliche Team zeichnet sich auch Sabine durch eine hohe soziale Kompetenz und besonderes Einfühlungsvermögen aus. Dabei ist Mitleid fehl am Platz. Alles, was die Betroffenen wollen, ist die Möglichkeit Outdoorsport in der wunderschönen Region am Fuße des Dachsteins zu betreiben. Sabine: „Unser Angebot ist in dieser Größenordnung ziemlich einzigartig. Beispielsweise gibt es die Auszeitwoche, in welcher die Freizeit PSO die komplette Tagesbetreuung von Kindern übernimmt. Es handelt sich um eine 1:1-Betreuung. Natürlich gibt es auch Skikurse für Erwachsene. Skifahren ist für alle Menschen, egal ob mit körperlicher und/oder geistiger Behinderung, möglich. Wir bieten die passende Ausrüstung – wie Mono-Ski, Bi-Ski, Krückenski oder Ski-Links – und haben gut geschulte Skilehrer für Menschen mit Handicap.“
Dementsprechend groß ist die Nachfrage: Die Freizeit PSO ist gut gebucht und könnte weit über ihre Ressourcen hinaus anbieten. Die Ferienzeiten müssen von Familien lange im Voraus reserviert werden. „Daher haben wir im Winter insgesamt 17 Personen fix angestellt. In der Hauptsaison wird in Einheiten gearbeitet, wobei eine Einheit zwei Stunden umfasst und täglich drei Einheiten gefahren werden. In jeder Einheit kommen maximal neun Gäste unter. Plus neun Skilehrer bei einer 1:1-Betreuung. Im Sommer variiert es: Pro Woche sind zwischen sieben und zehn Betreuer im Einsatz“, erklärt die Obfrau das Konzept ausführlich. Dabei wird schnell klar: Um das alles unter einen Hut zu bringen, bedarf es einer sehr umfangreichen und guten Organisation im Hintergrund. Und einiges an Durchhaltevermögen, wenn es um die Aufrechterhaltung und Finanzierung eines solchen Vereins wie die Freizeit PSO geht.
Dementsprechend groß ist die Nachfrage: Die Freizeit PSO ist gut gebucht und könnte weit über ihre Ressourcen hinaus anbieten. Die Ferienzeiten müssen von Familien lange im Voraus reserviert werden. „Daher haben wir im Winter insgesamt 17 Personen fix angestellt. In der Hauptsaison wird in Einheiten gearbeitet, wobei eine Einheit zwei Stunden umfasst und täglich drei Einheiten gefahren werden. In jeder Einheit kommen maximal neun Gäste unter. Plus neun Skilehrer bei einer 1:1-Betreuung. Im Sommer variiert es: Pro Woche sind zwischen sieben und zehn Betreuer im Einsatz“, erklärt die Obfrau das Konzept ausführlich. Dabei wird schnell klar: Um das alles unter einen Hut zu bringen, bedarf es einer sehr umfangreichen und guten Organisation im Hintergrund. Und einiges an Durchhaltevermögen, wenn es um die Aufrechterhaltung und Finanzierung eines solchen Vereins wie die Freizeit PSO geht.
Partner & Sponsoren im Hintergrund
Daher ist die Freizeit PSO auf Partner, Sponsoren und Förderer angewiesen. Große Unterstützer sind unter anderem die Planai-Hochwurzen Bahnen, der Schwaigerhof, Ski Lenz oder auch die Skischule Hoppl. Daneben sind Spenden an die Freizeit PSO essentiell wichtig und erwünscht. (siehe Infobox und QR-Code). Sabine: „Die Finanzierung wird generell immer schwieriger. Wir hoffen, der Verein muss nie verkleinert werden. Noch schlimmer wäre, wenn unsere Dienstleistungen nur noch ‚zum Normalpreis‘ angeboten werden können und so für manche nicht mehr leistbar wären.“
Partner & Sponsoren im Hintergrund
Daher ist die Freizeit PSO auf Partner, Sponsoren und Förderer angewiesen. Große Unterstützer sind unter anderem die Planai-Hochwurzen Bahnen, der Schwaigerhof, Ski Lenz oder auch die Skischule Hoppl. Daneben sind Spenden an die Freizeit PSO essentiell wichtig und erwünscht. (siehe Infobox und QR-Code). Sabine: „Die Finanzierung wird generell immer schwieriger. Wir hoffen, der Verein muss nie verkleinert werden. Noch schlimmer wäre, wenn unsere Dienstleistungen nur noch ‚zum Normalpreis‘ angeboten werden können und so für manche nicht mehr leistbar wären.“
Die Schwierigkeit, eine Skischule für Menschen mit Behinderung aufzubauen liegt darin, dass man sozialverträgliche Tarife benötigt. Weil es unfair ist, wenn Betroffene auf Grund der benötigten Sonderausrüstung und 1:1-Betreuung mehr bezahlen müssen.
Genau das will Sabine Zach mit ihrem Team ausgleichen und orientiert sich mit ihren Preisen am Gruppenunterricht für Menschen ohne Beeinträchtigung. „Plus Liftticket und Ausrüstung, also das, was jemand ohne Behinderung zahlt, aber der Rest wird über Förderungen finanziert. Denn unser Ziel ist definitiv, dass wir für alle ein Angebot ermöglichen. Großer Dank geht daher an alle Partner und Sponsoren aber auch viele Gäste und Einheimische, die uns mit Spenden unterstützen.“
Auch wenn der Verein im Oktober 2026 sein 20-jähriges Jubiläum feiert, hinkt man in Österreich den großen Vorreitern USA, Neuseeland und Schottland in Sachen Behindertensport nach.
Sabine Zach kommt eigentlich aus der Betriebswirtschaft und ist während einer Auszeit in Neuseeland mit dem Behinderten-Skifahren erstmals in Berührung gekommen. Sie hat sich sofort zur Freiwilligenarbeit bereiterklärt: „Ich fand es so faszinierend, dass ich noch ein Jahr dranhängen und in Österreich in einer entsprechenden Skischule arbeiten wollte. Nachdem es das aber nicht gab, bin ich in Schottland gelandet. Ich habe dort zwei Winter lang gearbeitet und quasi eine Grundausbildung absolviert. Mein dortiger Chef-Skilehrer war sehr erfahren im Behindertensport und hat sein Wissen mit uns geteilt. Schlussendlich ist dadurch die Idee entstanden, so etwas selbst aufzubauen.“ Eine tolle Geschichte. Ein toller Verein. Und eine tolle Frau mit einer Vision. Mit entsprechendem Unternehmergeist. Mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund. Einem Organisationstalent. Aber vor allem mit einem großen Herz.