Barrierefreiheit in Schladming-Dachstein

Wanderungen

Auffi auf’n Berg: Wanderungen mit Empfehlung von Freizeit PSO

Hinweis: Die im Folgenden angeführten Wege sind nicht komplett flach und man benötigt immer eine Begleitperson, um diese zu schaffen. Am besten, man bringt Bandschlingen oder andere Sicherungen am Rollstuhl an, damit dieser an steileren Stellen des Weges nicht wegrollt. www.freizeit-pso.com 

Sommer Schnee-Rundwanderweg 

Ganz schön atemberaubend, der Blick von der Reiteralm auf das Dachstein-Massiv. Rund um den See bezaubern grüne Almwiesen. Von hier aus lässt sich vieles erkunden. Genieße eine kleine, gemütliche Wanderung auf dem neuen Sommer-Schnee-Rundwanderweg. Der schöne „Reiteralm-See“, die Sommer-Schnee-Ausstellung, informative Schautafeln, genussvolle Ruhebänke und die gemütlichen Hütten machen einen Ausflug auf die Reiteralm unvergesslich. 


+ Rollstuhlgerechter Weg um den See
+ Zugang zur Toilette (Gondelbahn „Preunegg Jet“) 

 

Reiteralmsee – ca. 5 min ohne Rolli

Man kann am Dienstag und Freitag mit dem Preunegg Jet auf die Reiteralm fahren. Die restliche Zeit kann man mit dem Auto bis zur Gasselhöh Hütte fahren und von dort direkt um den Reiteralmsee gehen. Die Runde ist sehr kurz max. 10 Minuten um herum zu kommen. Zum Einkehren empfehlen wir die Gasselhöh Hütte da diese direkt neben dem Parkplatz und der Bergstation des Preunegg Jets liegt.

Schwammerlweg Hochwurzen – ca. 35 min ohne Rolli

Wir empfehlen den Weg vom Parkplatz Hochwurzen-Gipfelbahn Talstation hinter Schi Lenz zu starten.- Das erste Stück führt über eine schöne Forststraße etwas bergauf. Dann zweigt man auf den Schwammerlweg ab. Der erste Teil führt über eine Wiese über einen schmalen, aber flachen Weg. Dieser mündet in einen sehr gut befahrbaren und ca. 1,5 Meter breiten Waldweg. Zwischendurch geht es ab und zu ein kleines Stück bergauf. Bei der „Schwammerlschule“ angelangt zweigt man Richtung Rohrmoos (links) ab. Von dort geht der Weg flach bis zur Straße – Bushaltestelle Alpsteger. Anschließend entlang der Straße zum Ausgangspunkt zurück (etwas steil). Wir empfehlen den Weg mit mindestens 1 – 2 Begleitpersonen zu gehen und als Sicherheit Bandschlingen an den Rollstuhl anzubringen um ihn gut halten zu können.

Ursprungalm Rundweg – ca. 25 min ohne Rolli

Die Ursprungalm liegt sich gar lieblich am Fuße der Steirischen Kalkspitze. Hier gibt es eine Alm, wie in einem Märchenidyll zu erleben. Der Start des Wanderweges befindet sich hinter der Ursprungalm, beim Wegschild „Rundweg“ bitte rechts halten. Der Weg ist relativ flach mit einigen kleinen Stücken bergauf und -ab. Man muss einige kleine Bäche queren. Der Weg ist mit ein bis zwei Begleitpersonen zu bewältigen. Die Ursprungalm ist Ende Mai bis Mitte Oktober geöffnet: www.ursprungalm.at

Planairundweg

Der abwechslungsreiche und fast ebene Rundweg führt um den Planaigipfel und ermöglicht großartige Ausblicke ins Ennstal, die Bergwelt der Schladminger- und Hohen Tauern, zum Dachstein und auf das Ramsauer Hochplateau. Schon nach wenigen Metern erreicht man beim idyllischen „Planai Seelein“ den „Ort der Besinnung“. Über das Wasser ragt eine begehbare riesige Holzskulptur in Form eines Kreuzes. 24 mal 17 Meter groß, passt sie sich wunderbar dem atemberaubenden Bergpanorama an. Sie wurde anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums der Planai- Hochwurzen-Bahnen errichtet. Entlang des Weges informieren Tafeln über Flora, Fauna und Wissenswertes der Region, die lustigen Schnitzereien sind ebenfalls sehenswert. 

Auf die Planai hinauf  geht’s entweder mit dem Auto oder mit der Planai-Seilbahn. Beim Einstieg in die Gondel bitte die Breite des Rollstuhls beachten! Eventuell muss der Rollstuhl zusammengeklappt werden. 
+ Rundweg barrierefrei (Höhenunterschied ca. 72 m, Helfer empfehlenswert)
+ Rundweg kinderwagentauglich (ca. 2,3 km)

Gumpental – Schmidalm

Wir empfehlen bis zum Schranken zu fahren. Danach geht es relativ flach, bis auf ein kurzes Stück das etwas bergauf geht, bis zur Schmidalm. Der Weg ist außerdem sehr gut befahrbar da keine große Steine auf der Straße und Wurzeln sind. Für den Weg benötigt man aber trotzdem mindestens einen Helfer.

Steirischer Bodensee

Das Juwel der Region, eingebettet ins Seewigtal. Der Blick schweift auf den Wasserfall und die Hohe Wildstelle. Hier hat die Natur ihre schönsten Wunder vollbracht. Und das Beste ist: Die Wanderung zum Steirischen Bodensee bietet sich für Rollstuhlfahrer und mobilitätsbeeinträchtigte Personen an. Vom Parkplatz führt ein 15minütiger, ebener Fußweg zum See. Rund um den See geht es weiter auf einem breiten, gut befahrbaren Forstweg (ca. 45 Minuten Gehzeit). Auf der nördlichen Seite des Sees geht es ein kurzes Stück bergauf. Dafür benötigt man eventuell Hilfe. Über den Bach führt eine Brücke, die mit einem normalen Rollstuhl leicht zu befahren ist (Achtung bei sehr breiten Rollstühlen). Wer möchte, kehrt beim Gasthof Forellenhof ein. Von hier aus lässt sich das Naturschauspiel auch von der genüsslich kulinarischen Seite aus sehen und schmecken. www.forellenhof-bodensee.at

Hauser Kaibling – Kaibling Alm

Auffahrt mit der Tauerngondel von Haus weg. Die Tauerngondel ist leider nicht barrierefrei. (Zugänge zur Gondel Tal und Mittelstation) Die Gondel ist außerdem sehr schmal, es passt aber ein Rollstuhl hinein. Man kann mit der Gondel mit Rollstuhl fahren wenn man mindestens 1 – 2 Helfer hat und das Liftpersonal auch mit hilft. Der Weg von der Tauerngondl zur Kaiblingalm ist sehr gut befahrbar. Es ist relativ flach bis auf die letzten 50 Meter wo ein kleiner Anstieg zur Hütte ist. Man benötigt aber auf jeden Fall einen Helfer.

Kleinsölk – Schwarzensee

Vom Parkplatz Breitlahnalm bis zum Schwarzensee geht der Weg relativ flach hinein. Man benötigt aber mindestens einen Helfer. Den See kann man mit dem Rollstuhl leider nicht umfahren aber man kann auf einer Seite entlang gehen.

Bergabwandern von der Dachsteingondel Talstation zur Brandalm und weiter Richtung Ramsau

Das erste Stück geht man auf der vielbefahrenen Dachsteinstraße bis zur Abzweigung zur Brandalm. Der Weg von dort bis zur Brandalm ist eine sehr holprige Forststraße. Dabei benötigt man auf jeden Fall mindestens drei Helfer die den Rollstuhl zurückhalten. Wir empfehlen am Rollstuhl Bandschlingen anzubringen um diesen gut zurück halten zu können. Von der Brandalm bis nach Ramsau ist der Weg nicht mehr ganz so holprig aber steil.

Bergabwandern bei der Talbachklamm

Die Talbachklamm hinunter ist etwas steil, daher empfehlen wir mindestens 2 – 3 Helfer um den Rollstuhl mit Bandschlingen zurück zu halten.