BURGRUINE WOLKENSTEIN

Grimming-Donnersbachtal

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Das Geschlecht der Wolkensteiner findet bereits um 1099 urkundliche Erwähnung. Sie sind wahrscheinlich aus Franken eingewandert. Um diese Zeit wurde auch mit dem Bau der Burg Wolkenstein begonnen. Wie lange die Wolkensteiner im Besitz der Burg waren ist unbekannt. In den Wirren des 13. Jahrhunderts verliert sich das Geschlecht. Im Jahre 1248 übergab Konrad von Bergau dem Erzbischof Philipp von Salzburg einen Teil der „Veste“ Wolkenstein, den anderen Teil besaß weiterhin Otto von Wolkenstein. Andreas Abt zu Admondt erhielt 1449 leihweise die Herrschaft und das Landgericht zu Wolkenstein. Im 16. und 17. Jahrhundert war Wolkenstein Kreidefeuerstadion für das Ennstal. Ab dem Jahre 1643 kam die Burg in Besitz der Familie Saurau. Unter dieser Herrschaft nahm der Verfallsprozess der Burg einen raschen Fortschritt. Der spätere Nachfolger, Herr Franz Rossmann, welcher auch der Begründer des Wörschacher Schwefelbades ist, übernahm im Jahre 1830 die Burg.

Heute befindet sich die Ruine im Privatbesitz, wird aber vom Burgverein Wolkenstein  mit sehr viel Idealismus und großem Arbeitsaufwand restauriert und gepflegt.



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BURGRUINE WOLKENSTEIN
8942 Wörschach