Schloss Großsölk-Naturparkhaus mit Jesuitengarten

Naturpark Sölktäler

Ausflugsziel

Schloss Großsölk

Das historische Haus wurde im 14. Jhd. erbaut und hatte seit je her für die alten Handelswege über den Sölkpass eine wichtige Funktion. Bis ins 17. Jhd. war das Schloss im Besitz der jeweiligen Landesfürsten, die es letztendlich im Jahre 1617 an den Orden der Jesuiten verkauften. Nach der Auflösung des Ordens war das Haus ein Pfarrhof und seit 1998 ist das Schloss der Sitz des Naturparkhauses.

"Natura Mirabilis"

In sechs mittelalterlichen Schlossräumen präsentiert sich die Dauerausstellung „Natura Mirabilis“. Sie betreten eine Welt vor 200 Jahren als Johann von Hohensee noch im Schloss lebte und forschte. In moderner Optik, mittels virtueller Notizbücher und interaktiver Stationen, sehen Sie spannende Natur- und Kulturphänomene. Sie wandern auf den uralten Spuren der Säumer, sehen die ereignisreiche Schlossgeschichte, bestaunen bedrohte Tierarten, erleben Lawinenabgänge und hören wie Moore und Bergseen plätschern.

Sonderausstellung: " Der Wolf kehrt zurück"

Mehr als hundert Jahre nach seiner Ausrottung kehrt der Wolf wieder zurück in seine alte Heimat! Echtheitsgetreue Wölfe, Wolfshöhlen oder präparierten Wolfskot! All das können Besucher im Schloss Großsölk studieren. Anschaulich wird alles rund um den Wolf auf 26 großen Schautafeln dargestellt. Im „Interaktiven Wolfswald“ können die Besucher das kürzlich erworbene Wissen über unseren Alpenwolf noch einmal revue passieren lassen.

Video der Sonderausstellung "Der Wolf kehrt zurück" im Schloss Großsölk

Sonderausstellung: „Das Gold der Almen“

Wir präsentieren in der Schlossgalerie die Sonderausstellung „Das Gold der Almen". Der Ennstaler Steirerkäs ist ein regionaltypisches bäuerliches Produkt mit langer Tradition und Geschichte. Eingebettet in der kulturellen Entwicklungsgeschichte zeigt die Ausstellung vom Mittelalter bis in die Moderne die uralte Käsetradition.

Sölker Jesuitengarten

Der Jesuitengarten im Innenhof von Schloss Großsölk ist als Lehr- und Schaugarten anerkannt. Neben Blumen gedeihen hier viele Heil- und Gewürzkräuter sowie neue und alte in Vergessenheit geratene Gemüsesorten. Bei den angebotenen Führungen erfahren Sie Wissenswertes über die Verwendung in Küche, Kosmetik und Volksheilkunde. Die Besichtigung des Jesuitengartens ohne Führung ist täglich möglich.

Kunst im Schloss:

Wechselausstellungen -  jährlich neu konzipiert.

Kirche St. Leonhard

Die Kirche St. Leonhard war bis zum Einzug der Jesuiten der ehemalige herrschaftliche Pferdestall der adeligen Schlossbesitzer. Im Jahre 1743 wurde der Stall von den Ordensbrüdern als Kirche umgebaut.

Naturparklabor

Für unsere Hobbyforscher bieten wir ein Indoorprogramm. Verschiedene Module stehen im Schlosslabor zur Auswahl: Wasser, Wald und Kräuter. Im Labor stimmen wir die Teilnehmer auf das jeweilige Thema ein und wechseln anschließend in das Arbeitsfeld Natur. Wir suchen nach Marmor, forschen nach Köcherfliegen-Larven und lockern uns mit waldpädagogischen Spielen auf. Ein Besuch im Naturpark Sölktäler wird zu einem unvergesslichen Naturerlebnis.
Jeden Donnerstag um 10 Uhr (von Mitte Mai bis Ende September).
Anmeldung: nur gegen Voranmeldung bis Mittwoch, Schlossnummer: +43/676/900 47 41

Café und Schlossgarten

Umringt von den alten Wehrmauern sitzen die Gäste im mittelalterlichen Schlosshof und können in Ruhe einen Imbiss genießen. Zurück zum Ursprung ist unser Motto und neben Kuchen und Kaffee gibt es Produkte aus der Region. Eine Tasse Kräutertee aus dem Jesuitengarten, der Steirerkäse von unseren Almen, der Goldmelissensaft vom Biobauern oder ein Glas Wein haben einen festen Platz auf unserer Karte.

Öffnungszeiten

Schloss Großsölk, "Natura Mirabilis", Sonderausstellung, Kirche St. Leonhard, Cafe "Endlich Ruhe."; Mitte Mai bis Ende September- Mi bis So von 10 bis 17 Uhr, Führungen gegen Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich!





Kontakt

Schloss Großsölk-Naturparkhaus mit Jesuitengarten
Großsölk 55
8961 Sölk