Wanderkarten und Führer in unserem Web-Shop
Hier findest Du unseren brandneuen Wanderführer und unsere ebenfalls neu überarbeitete Wanderkarte. Sehr zu empfehlen ist das Set aus Karte und Führer - zum Vorzugspreis!Schladming-Dachstein Web-Shop

Die 3-Seen-Wanderung ist eine typische Wanderung, in der die von der Eiszeit geformten Landschaftseigenarten besonders schön sichtbar werden. Die reizvolle Lage der drei Seen, die durch stürzende Wasser miteinander verbunden sind und die dunkle Umrahmung der Tauernberge ergeben ein besonderes Flair.
Von der Bundesstraße 320 abzweigend führen die 2 Straßen von Aich oder Ruperting durch das Seewigtal zum großen Parkplatz bis ca. 10 min. vor dem Steirischen Bodensee. Schon bei der Anfahrt wird der gewaltige Gipfelaufbau der Hochwildstelle sichtbar. Entlang des kleinen Baches spaziert man bis zum Steirischen Bodensee, der richtig von den umliegenden Bergen eingefasst daliegt. Am Forellenhof vorbei wandert man bis zum Seeende und dem schönen Talschluss. Der Steig Nr. 782 führt nun steil bergauf Richtung Wasserfall und in vielen Kehren hinauf bis zur Hans-Wödl-Hütte (1.582 m) am Hüttensee. Gehzeit ca. 1 Stunde.
Unsere Route führt weiter am Hüttensee entlang bis zum Schleierwasserfall, dessen Wasser in Schleiern über die dunklen Felsen vor der Hochwildstelle herunterstürzt. Im Frühjahr, bei Schmelzwasser, ist er besonders eindrucksvoll. Im September ist der Wasserfall bis 11.00 Uhr von der Sonne angestrahlt und wirkt wie ein zart beleuchteter Schleier.
Danach folgt noch ein kurzer steiler Anstieg (ca. 20 min.) und der Obersee ist erreicht. Beeindruckend wirkt der See durch die mit ungeheuerer Wucht aufragenden Wände der Hochwildstelle. Es gibt viele schöne Rastplätze und ein kaltes Fußbad erfrischt ungemein.
Der Rückweg erfolgt auf derselben Route. Eine schöne und auf Grund der reizvollen Landschaft eine attraktive Familienwanderung.
Weitere Varianten:
Steirischer Bodensee – Hüttensee – Filzscharte (2.213 m) zum Hauser Kaibling (2.015 m). Gehzeit: ca. 4,5 Stunden. Für geübte Wanderer ist auch der Übergang über den Höchstein (2.543 m) zu empfehlen. Insg. Gehzeit: ca. 6 Stunden.