wildromantisch - Die Wörschachklamm
In ständiger Wühlarbeit hat sich der Wörschachbach über Jahrtausende von Jahren durch das Felsgestein seinen Weg gegraben.
Durch diese Schlucht sind um das Jahr 1880 Händler und Fuhrwerker mit Pferdegespannen gefahren. Am hinteren Klammausgang, oberhalb des heutigen Steiges, sieht man die in den Fels gemeißelten Widerlager. Sie dienten als Auflage für die Träger einer steilen Brücke. Großteils führte der Weg aber dem Bachbett entlang, welches sich seither schon mehrmals verändert hat.
Später, als man wahrscheinlich der Beschwerlichkeit wegen das Pferdefuhrwerk aufgab, diente die Anlage noch für die Holzlieferung mit Ziehschlitten und als Holzrise.
Diese Transportarten von Holz und Holzkohle, welche bei der Kohlstätte am hinteren Klammausgang gewonnen wurden, stellte man im Laufe der Zeit ebenfalls ein – mehrere schwere Unfälle haben dazu wohl den Anlass gegeben.
Die Faszination des Wassers
Die Erbauung des Klammsteiges war eine wahre Pionierleistung. Initiator der Errichtung war der Sägewerksbesitzer Gabriel Schally aus Maitschern bei Wörschach, welcher zum Gelingen dieses Werkes entscheidend beitrug.
Heute führen gesicherte Stege durch das wildromantische Naturdenkmal. Hoch über dem Klammsteig kann der aufmerksame Klammbesucher beiderseits der Felswände ausgeschwemmte Felshöhlen erkennen.
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