Auf den Spuren der Bergknappen

Silberbergwerk - Stollenerlebnis Bromriesen

Im Bromriesenstollen wird spürbar, wie es sich damals angefühlt haben muss, sein Brot unter schwersten Bedingungen zu verdienen. Im Dunkeln lediglich mit Stirnlampen ausgestattet wird man vom Stollenführer über Leitern in das Stollensystem hinein dirigiert. Die damaligen Abbaumethoden, wie Feuersetzen, Meißelarbeit und Sprengarbeiten sind heute noch erkennbar. Das einzigartige Erlebnis „unter Tag“ lässt einen tief in das mystische Leben der Knappen eintauchen. Das Wechselspiel aus beeindruckt sein und mulmigem Magenkribbeln hat schon so manchen veranlasst ein weiteres Mal in den Berg einzusteigen: Glück auf! Eindrucksvoller kann man Geschichte nicht spüren!

Stollenführung gegen Voranmeldung im Tourismusverband:
Mittwoch 13.45 Uhr und Freitag 9.30 Uhr Erwachsene: mit SC € 13,00 - ohne SC € 16,00 Kinder: mit SC € 5,00 - ohne SC € 8,00

Die geführte Stollenwanderung durch den Silberbergbaustollen “Bromriesen” ist bei jedem Wetter ein Erlebnis. Knöchelhohe Bergschuhe (!), strapazfähige Hose, Trittsicherheit und Fitness erforderlich - alpine Wanderung mit steilem Zustieg. Kinder ab 6 Jahre, Mindestteilnehmer: 6 Personen, Dauer ca. 3, 5 Stunden

 

Das Nickelmuseum in Hopfriesen

Im Nickelmuseum hat der Bergbau Jahrhunderte hindurch seine Spuren inmitten der beeindruckenden Naturlandschaft hinterlassen. Der Schmelzofen in der Hopfriesen wurde 1840 erbaut und ist als letzte erhaltene Schmelzanlage für Nicht-Eisen-Metalle einzigartig im gesamten Ostalpenraum. Im Pochwerk am Talbach wurde das Roherz zerkleinert und aufbereitet, bei der Kohlstatt wurde die nötige Holzkohle für die Röstung und die Schmelze erzeugt. Rege Betriebsamkeit herrschte rund um den Schmelzofen in der Hopfriesen, wenn die vorgerösteten Erze verschmolzen wurden. Dieses bedeutende Industriedenkmal lässt ein Stück faszinierender Bergbaugeschichte der Region wieder lebendig werden.

Im Nickelmuseum wird gezeigt, was früher aus dem kostbaren Metall alles angefertigt wurde und wozu man Nickel heutzutage verwendet: vielfachunsichtbar, aber dennoch unentbehrlich. Von "Teekisten bis Beinprothesen" reicht das breite Spektrum der Gegenstände, welche in der Vergangenheit und der Gegenwart aus Nickel gefertigt wurden und werden.
Für unsere Jüngsten erzählt ein kleiner Bergkobold namens "Nicki", wie es dazu kam, dass das silbern glänzende Metall nach ihm benannt wurde. Er weist in der ganzen Ausstellung auf jene Stücke hin, wo es speziell für Kinder etwas zu entdecken gibt. „Nicki“ macht die Ausstellung für junge Besucher lebendig und fordert sie zu eigenen Nachforschungen auf.

Führungen: jeden Mittwoch von 11.00 -15.00 Uhr, (Anfang Juni bis Mitte Oktober)                
Eintrittspreis: € 2,00

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